Krokodilzähne, fliegende Klingen und Voodoo-Männer: so schneidet man jetzt in der Küche

Ein fliegendes Messer wäre eine schöne, wenn auch etwas erschreckende Abwechslung von der üblichen Schneidarbeit.  Zwar fliegt das Messer von Shira Keret nicht tatsächlich, aber mit den Flügeln macht es einen solchen Eindruck. Schon der einzige Ton Weiß macht das Messer zu etwas Besonderem, denn statt Stahl und Holz wird Keramik für die Klinge, Plastik für den Griff und Silikon für die Flügel verwendet. Vielleicht ließ sich Shira Keret von Computerspielen inspirieren, denn solche Messer sieht man eher in den Händen  der Helden als im Alltagsleben. Engelhafte Flügel geben dem Messer eine mächtige Note, die von weißer Reinheit betont wird. So, wie die Wut von Engeln fällt das Messer nach unten und schneidet die Zwiebel in zwei Hälften.

Teller sind Liebe

Genauso wie Möbel für uns, sind für einige Designer Teller Liebe. Teller sind ein Teil unseres Lebens und deshalb sollten wir sie lieben, oder? Täglich benutzen, abwaschen und trocken wir sie. Ein Stück Liebe ihnen gegenüber ginge dabei nicht sinnlos verloren und wer weiß, was sie als Anerkennung zurückgeben.

WMF Besteck Stockholm


Das Auge isst mit. Diese Redewendung zählt nicht nur für das Essen sondern auch für das Besteck. Denn wer isst denn gerne mit Besteck welches schlecht in der Hand liegt oder aus Aluminium besteht? Die Württembergische Metallwarenfabrik- kurz WMF – hat mit dem Besteckset „Stockholm“ eines entworfen, welches durch seine Schlichtheit ins Auge fällt. Die amerikanisch-deutsche Koproduktion wird zuerst in den USA unter den Namen „Laurel“ auf den Markt gebracht und ist dort ein Verkaufserfolg. Auch in Europa wird das Besteck von der Presse gefeiert als es 1955 unter den Namen „Stockholm“ auf den Markt kommt. Mit diesem Besteckset wird das Essen zum Genuss. Guten Appetit!