Digitale Bilder, geschnittene Sonne und beliebtes Kinderspiel oder drei moderne Lampen

Lampen, die als Hauptfunktion Licht erzeugen, sind schon lange in die Vergangenheit geraten. Die heutige Lampe ist immer häufiger ein Spiegel der Entwicklung unserer Gesellschaft. Origami-Kraniche aus dem Kindergarten erwachsen zu Lampen. Pixel so groß wie Fliegen bleiben jetzt nur im Gedächtnis der engagiertesten Gamer oder erscheinen kurz beim Lampen-Design von Guillaume Delvigne. Scharfe Linien moderner Gebäude schließen uns ein, damit wir einen anderen Ausgang wie das Licht bei „Le Soleil“ von Vicente García Jiménez finden. Designer, vielen Dank für eure einfallsreichen Entwürfe.

Die Firma Komat wollte unser inneres Kind mit ihrer Lampe befriedigen. Wer spielt nicht immer noch gerne mit verschiedenen Materialen, um schöne Dinge zu erfinden und dann neu zu gestalten, wenn man Abwechslung braucht? Die Lampe Korigami ermöglicht, dass jeder die Lampe entwirft, die er am liebsten hat. Bunte Farben, natürliche Materialien oder industrielle Kunststöffe – das Problem kann nur die Qual der Wahl sein. Mit den möglichen Kombinationen sieht man kein Ende in diesem Repertoire für Kreativität, Flexibilität und Spaß. Komat arbeitet bei diesem Design zusammen mit einer Berliner Werkstatte für behinderte Menschen. Also noch ein Anlass zur Freude.

Von niedriger bis hoher Auflösung ist jede Lampe nach einer üblichen Auflösung oder punkte pro inch (dpi) benannt: von links nach rechts 72 dpi, 144 dpi und 300 dpi.  Diese Lampen von dem Pariser Guillaume Delvigne spielen mit den Prinzipien digitaler Bilder und zeigen die Entwicklung des heutigen grafischen Designs. Sie sehen genauso im wahren Leben wie in diesem Bild aus. Eine höhere Bildschirmauflösung bringt nichts. Jede Lampe stellt auf diese Weise ein Stück der vorherigen Pixelalbträume dar,  an die wir uns heute gerne erinnern. Der Designer Delvigne hat diese Lampen nach derselben Form und Größe gestaltet, aber mit Variationen in der Kompliziertheit der Form. Unverglastes Porzellan sorgt dafür, dass sich auch diese Lampen in jeder Wohnung für Wohlbefinden sorgen –  nicht nur bei verrückten Grafikern.

Weiches Licht wird nach oben durch die geschnittene Struktur der Bänder geschleudert und das Loch unten sorgt für direkte Beleuchtung. Die Diffusorwirkung schafft eine Bewegungsdarstellung, wenn der Beobachter seinen Aussichtspunkt ändert. Vicente García Jiménez, der Designer, hat diese Lampe „Le soleil“ genannt.  Das passt genau; sie verkörpert unser beliebtestes Himmelslicht in unserem Zuhause.  Die gedämpfte Ruhe erinnert an die Sonne, die mit ihrem Teilerscheinen bei bewölktem Wetter lichthungrige Menschen neckt. Unten strahlt sie stark, wie ein Bühnenlicht oder die mediterrane Mittagssonne.

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